Archiv für August, 2009

Wordpress 2.8 Update im “Sommerloch”

Viele meiner 5 Stammleser werden mich nicht vermisst haben, aber falls doch: “Hier bin ich wieder”!

Das oft beschrieben “Sommerloch” habe ich nun endlich genutzt um meinem Blog wieder neues Leben ein zu hauchen! Der Hauptgrund meiner monatelangen Blogpause war der Fakt, das ich mir beim Update auf WP 2.7.x über das Autoupdate das Blog “zerschossen” habe. Der anfängliche Frust und “keine  Zeit zum bloggen” ließen so die Monate verstreichen und schließlich war schon WP 2.8.x erschienen. So habe ich nun endlich Zeit gefunden mir das “Herz” von WP etwas genauer anzuschauen und die missglückte Installation wieder in Schwung zu bringen. Wenn man erst mal genauer hinsieht, stellt man erst fest wie “Idiotensicher” WP eigentlich gestrickt ist.

Aus gegebenem Anlass hier eine kurze Liste was mir widerfahren ist und was vielleicht jemandem anderen erspart bleiben kann, wenn es um ein WP-Update geht:

  1. Aktualisierung über das neu Automatische Update:
    Der größte Anfängerfehler (mich eingeschlossen) ist zu glauben das das Automatische Update unfehlbar ist. Auch wenn es wie in mehreren WP-Foren beschreiben “Ohne Probleme geklappt” hat “immer die gesamte Datenbank und die letzte, funktionierende Version sichern!!”
  2. Das System unabhängig von vordefinierten Ordnern installieren:
    Häufig findet man Blogs welche ein Standardverzeichnis “/wordpress/” oder “/blog/” in den URL’s stehen haben. Das sieht meiner Meinung nur schick aus wenn auch so gewollt (wie beim Bsp. “/blog/”). Häufiger ist es ein Überbleibsel einer schnellen Erst-Installation und wenn dann mal alle URL’s in den Indizes der Suchmaschinen drin sind, scheut man sich vielleicht davor eine Umleitung vorzunehmen. Deshalb mein Tip:
    “Wordpress zwar in einem Unterverzeichnis installieren, dann aber auf die Hauptebene umlenken!!”
    Diese Methode hat noch einen weiteren Vorteil: man kann die Verzeichnisse nach den Versionsnummern benennen (z.B. wordpress_2.7) und hat so einen guten Überblick was wohin gehört, wenn man ein Update macht.  Es ist dadurch auch möglich ein Update an einer WP-Installation zu machen ohne Ausfallzeit!
  3. Einen eigenen Ordner für die “Mediathek” anlegen:
    Der Standardordner für Bilder und sonstige Dateien ist “/DeinInstallationsverzeichnis/wp-content/uploads/”. Um alle Bilder unabhängig vom Installationsverzeichnis zu speichern habe ich mir deshalb einen eigenen Ordner “medien” auf der Hauptebene angelegt. So können Dateien unabhängig vom Installationsverzeichnis archiviert werden.
  4. Sich die Datenbank mal genauer ansehen:
    Wenn man mit Wordpress arbeitet schadet es nicht sich die Datenbanktabellen etwas durchzusehen. Gerade beim Umlenken einer Installation von einem Unterverzeichnis auf die Hauptebene muss man 2 Pfadangaben ändern, was sich leicht über den Admin-Bereich (Einstellungen) erledigen lässt. Ändert man allerdings diese Pfadangaben und hat noch irgendetwas vergessen, kann es sein das sich auch der Admin-Bereich (unter /wp-admin/) nicht mehr ansteuern lässt. Da sollte man dann die Datenstruktur etwas kennen um schnell eingreifen zu können. Die Einstellungen einer WP-Installation finden sich in der Tabelle “wp_options” und in dem oben beschriebenen Fall sind es die 2 Werte “siteurl” und “home”, welche wichtig sind. Dabei ist “siteurl” der Pfad zur Installation und “home” der Pfad zur Startseite.

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